Gemeinde Salla

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Römisch-katholisches Pfarramt Salla

 

Pfarrer

 

Mag. Winfried Lembacher

erreichbar in der Pfarre Bärnbach
03142/62581

Wohnung 0664 6352148

 

 

Pfarrpatrone:

 

Hl Petrus und Paulus

29. Juni

 

 

 

Zur Gottesdienst-Feier laden wir herzlich ein

Freitag
Sonntag

 

18:00 Uhr
10:30 Uhr

 

 

Wortgottesdienstleiterinnen und Kommunionhelferinnen

Die Pfarre Salla wird im Jahre 1245 erstmals urkundlich genannt.

Über das erste hier bestehende Gotteshaus sind keine gesicherten Überlieferungen vorhanden. Der älteste Teil der Kirche ist wohl die kleine tonnengewölbte Sakristei mit ihrem romanischen Fenster.
Die jetzige Gestalt der Pfarrkirche stammt aus dem Jahre 1514. Damals wurde das gotische Presbyterium fertig gestellt. Das Kirchenschiff ist älteren Datums und wurde im Barock eingewölbt. Der Turm wird als Wehrturm bezeichnet. Er weist noch Schießscharten auf. Im Turm hängen vier Glocken (Salve-Regina-Geläute). Eine davon wurde im Jahre 1491 in einer Judenburger Glockengießerei hergestellt.
Die aus Holz geschnitzten Standbilder der Kirchenpatrone Petrus und Paulus über dem Hochaltar stammen aus etwa 1520. ebenso die Madonna mit dem Jesuskind, die zwischen den Statuen der Apostel steht. Etwas tiefer gestellt sind die Statuen des heiligen Florian und des heiligen Leonhard zu sehen. Der rückwärtige Aufbau des Hochaltares stammt aus etwa 1670. Er schließt oben mit einem Dreifaltigkeitsbild und dem "Gottesauge" ab. Der große Tabernakel stammt aus etwa 1780. Seitlich vom Altar ist in der Wand eine Tabernakelnische zu sehen, die unterhalb mit einem gemeißelten Kopf (vermutlich des Baumeisters) abschließt.

Rechts und links an der Wand befinden sich die Statuen von St. Michael und dem heiligen Schutzengel.
Oben im Gewölbe sind die Bilder der vier Evangelisten dargestellt. Den Übergang vom Presbyterium zum Kirchenschiff bildet ein sehr schön geformter gotischer Spitzbogen.
Das Gewölbe des Kirchenschiffes ist mit einer gut erhaltenen Freskomalerei geschmückt, in die die Bilder des heiligen Josef. der heiligen Notburga. der heiligen Cäcilia und des Königs David sowie der Allerheiligsten Dreifaltigkeit eingestreut sind.
Nordseitig ist an das Kirchenschiff ein kleiner Raum (Taufkapelle) angebaut, der mit einem Fresko, darstellend die Büßerin Maria-Magdalena, geschmückt ist. Die Malerei trägt das Signum von Antonio Brollo, 1896. Dort ist auch ein Taufsteinbecken zu sehen, das aus dem 12. Jahrhundert stammen soll sowie die Statue des Hl Josef.
Der einzige Seitenaltar (Kreuzaltar), dessen wuchtiger Unterbau aus Salla - Marmor hergestellt ist, wurde 1921 geweiht.
Eine Statue des St. Antonius v. P. steht beim Kircheneingang.

Eine Orgel wurde bereits 1774 errichtet. Die jetzige wurde angeblich 1850 von Köflach übernommen.
Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1975 bis 1979 außen und im Jahre 2002 innen renoviert. Der gegenüber der Kirche liegende Pfarrhof ist ein massiver Bau mit Gewölben aus der Zeit um 1730.